Sommelier
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Vertikale Rieslingverkostung

März 19, 2013

Vertikale Rieslingverkostung und aktuelle Weine des Weingutes Clemens Busch zum Menu

Am Samstag. 13. April 2013 kommt Herr Clemens Busch persönlich nach München und wird zunächst eine kommentierte Weinverkostung von 10 Jahrgängen seiner berühmten „Einzellage“ Fahrlay präsentieren.

Im Anschluss kocht Joel Bousquet www.barestovino.de ein Menu zu dem es weitere Weine aus dem Sortiment von Clemens Busch geben wird.

         

 Fahrlay Terrassen
                       2001 bis 2011

und im Anschluss gibt es zum Menu je einen Wein aus den Lagen

  fahrlay
  falkenlay
  rothenpfad
  marienburg

 

Menu

Salat mit lauwarmem Ziegenkäse
2008 Falkenlay

Safranisiertes Risotto mit Jakobsmuscheln
2007 Fahrlay

Poulet de Bresse au Riesling
2009 Rotenpfad GG

Tarte Tatin
2005 Marienburg Beerenauslese

Der Preis liegt bei 169,00 Euro pro Person (inkl. Verkostung, Menu und allem Drum und Dran)

„Möglicherweise“ findet sich ja auch noch der ein oder andere Wein in der Probe !
Da Herr Busch es deutlich bevorzugt, solche Präsentationen im kleinen Kreis durchzuführen, ist die Teilnehmerzahl auf 10 Gäste beschränkt.

 Hier geht’s zur Anmeldung 

 

Weingut Clemens Busch

Mitglied im VDP, biodynamisch zertifiziert und seit Jahren in der Spitze der deutschen Rieslingerzeuger.
Mineralische, dicht gewobene Rieslinge mit lang anhaltendem Geschmack sind das Markenzeichen von Clemens Busch. Seine Weine sind von beeindruckender Reinheit und besitzen große Ausstrahlung und Entwicklungsvermögen.

Das Weingut Clemens Busch findet erste urkundliche Erwähnung schon im Jahr 1802. In den vergangenen Jahren konnte die Betriebsfläche vor allem in den besten Bereichen der Pündericher Marienburg auf nun 15 ha erweitert werden. Somit wurde die Basis für die Weine geschaffen, die den heutigen Ruf des Weingutes begründen. Mit unerschütterlichem Qualitätsstreben und im Einklang mit der Natur werden hier die Weinreben gepflegt, ebenso wie die Böden, auf denen sie wachsen. Der ehemals ausgezeichnete Ruf der nun eher unbekannten Lage Pündericher Marienburg wird so wieder zum Leben erweckt.

Besonders am Herzen liegt uns, die Charaktäre der einzelnen Parzellen, der verschiedenen Böden und Kleinklimata im Wein zur Geltung kommen zu lassen. Seit 1986 arbeiten Rita und Clemens Busch hier nach strengen Kritierien des ökologischen Weinbaus, was sie sich inzwischen auch haben zertifizieren lassen (ecovin). Inzwischen unterstützt der Sohn Florian die Eltern im Familienbetrieb und ist für die Umsetzung der biodynamischen Aspekte verantwortlich.

Das Gutshaus der Familie liegt überaus romantisch direkt am Moselufer, mit Blick auf die Weinberge der Lage Marienburg am gegeüberliegenen Ufer. Der Weinkeller wurde bereits vor über 40 Jahren von Clemens Busch in den hochwasserfreien Teil von Pünderich verlagert. Was im Weinberg beginnt, wird im Keller konsequent fortgesetzt. Eine schonende Traubenverarbeitung, Maischestandzeiten, nur Spontanvergärung, lange Presszeiten bei niedrigem Druck, Klärung ausschließlich durch Sedimentation, und der Verzicht auf jegliche Schönungsmittel erhalten die volle Aromatik des Traubensaftes. Ohne Zugabe von Reinzuchthefen gären die Moste mit Hilfe der natürlichen Hefen aus dem Weinberg über einen Zeitraum von teilweise über zehn Monaten.

Der Ausbau erfolgt größtenteils in den an der Mosel traditionellen Fuderfässern. Das sind Eichenfässer mit einem Fassungsvermögen von ca. 1000 Litern. Die lange Zeit auf der Hefe verleiht den Weinen die nötige Komplexität und Stabilität. Der Most aus jedem einzelnen Weinberg wird dabei separat gehalten um die individuellen Eigenheiten der einzelnen Terroirs, insbesondere der besten Parzellen mit den verschiedenen Schieferböden, besonders hervorheben zu können.Wie so oft nimmt die Lagenabgrenzung keine Rücksicht auf die verschiedenartigen Böden.

Um diesem Mangel zu begegnen, griff Clemens Busch auf alte Parzellenbezeichnungen wie Fahrlay und Falkenlay zurück. Die Fahrlay (bei der Fähre) ist geprägt von blauem, die Falkenlay von grauem Schiefer. Der Rothenpfad erhielt seinen Namen wie nicht anders zu erwarten von dem roten Schiefer. Die besten Weine des Gutes stammen oft von einer Felsterrasse mit über fünfzigjährigen Reben, die auf grauem Schiefer stehen. Der größte Teil der bewirtschafteten Rebfläche von insgesamt ca. 11 ha liegt in der Lage Pündericher Marienburg. Sie umfasst fast den gesamten Hang am gegenüberliegenden Flußufer Pünderichs und ist Richtung Süd bis Südost ausgerichtet. Bis zur neuen Weingesetzgebung in den 70er Jahren bestand diese Lage aus mehreren kleinen Einzellagen. Hier entstehen Weine von einzigartiger Charakteristik und mit großem Potenzial für die Zukunft.