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Israelseminar für Profis

Liebe Weinfreunde! 

Am Donnerstag, dem 27.3.2014 findet in München ein aussergewöhnliches Israel Seminar statt.

Herr Ido Lewinsohn, Kultwinzer des „Garage de Papa“, Winemaker von Recanati und angehender Master of Wine hat Spitzenweine aus den verschiedenen Weinbauregionen ausgewählt, wird sie präsentieren und über die Regionen, die Trends und Stile im israelischen Weinbau referieren.

Das Seminar beinhaltet 10 Spitzenweine, ein ausführliches Skript und anschliessend eine Stärkung im Anschluss.

Da einzelne Weine kaum erhältlich sind, ist das Seminar auf 10 Plätze limitiert.

Buchungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Das Seminar wird in Englisch gehalten.
Für die Übersetzung von Fachterminologie stehe ich gerne zur Verfügung.

Termin Do., 27.03.2014, 19:00 Uhr
Ort

Der Weinkeller im
Le Barestovino
Thierschstraße 35
80538 München
+49.89.23 70 83 55
www.barestovino.de

Kosten Euro 85,00 p. P.
Wegen der stark limitierten Plätze bitten wir um Vorkasse.

  HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG 

2014 WBIS Munich

When I first heard about the second WBIS, Wine Business Innovation Summit,

I just found out that the first has been in the previous year in Brussels.

 

Besides that I had some ?? But even more, quite some ¿¿¿

The special offer price for WSET diploma holders still was at 149 Euro and in combination with ¿?¿?¿ that didn’t sound tempting, at first.

 

Being much into wine and being from Munich, I decided to go there and see what

Faye, Marc and Jens had put up.

 

Fortunately it was in Munich and so I went to experience two full days of getting fantastic seminars on many different subjects about the business of wine, how innovative one can start his own business in wine and meet interesting people from all parts of the industry.

That really was great and worth every second but the best of all at that event was, especially for me, caught in a German business behaviour, the experience of how open everyone shared their ideas and even business models.

 

Quite in the spirit of the first session I attended,

“ New Financing Options & Crowd-Funding Experiences“

where Jan Kennedy started with his presentation and said „share your idea!“

so did Marc Clemens, founder of „Sommelier Prive“.

 

In this exact spirit, all two days went on and experts in their field shared most interesting insights in what looked like niches in the wine market, but isn’t that how that fruit computer guy once started?

 

I can not report about the content of all the seminars given, reaching a span from crowdsourcing, bloggers and their influence, branding, wine clubs, consumer treatment, marketing aspects of brand and place, new packaging, the Chinese market, consumer interaction and many more.

But actually, it wouldn’t even make any sense if I did so.

As this event is all about sharing, the programme and sessions still can be found at http://wbis.eu/programme.

Well, so what ? Right, so what if you also can see all the presenters, get their bio and background, and can look at every single presentation at „Slideshare“ ?

Well, then you see what sharing ideas is all about and WBISs core competence is connecting sharing people.

 

Another point at the programme was the #WBIS Business Award.

Eight start ups presented their business and were judged.

The winner was André Ribeirinhos „Smart wine Glass“, a fantastic idea and a win win solution, giving the consumer a total review of all wines he tasted during an event and the exhibitor the contact of the visitor who liked his wine.

If that, as I do hope, becomes a standard on all wine events, I will save tons of paper and time! Great Job !!

 

Find further informations about the runner up and third place as well as for the

„Smart Wine Glass“ at http://wbis.eu/wbis-business-award/.

 

If you should want to know, who participated at the event, well as you probably guessed, you can find the list at http://wbis.eu/participants/.

 

Besides the two seminar rooms where sessions were held simultaneously, making it hard to decide which one to miss, there were fully catered coffee and lunch breaks and a full dinner at the Augustiner on Saturday evening.

The relaxed atmosphere, great seminars with so much content, great people, being fully taken care of from A to Z, in short the entire WBIS 2014 in Munich to me was an outstanding event and an absolute success.

Having said this, yes it absolutely is worth the money, and yes, I am looking forward to the WBIS 2015, wherever it may be.

 

Finally, if you think of opening a new business in the wine industry, consider talking to some of the speakers of this event.

 

Following the mind set of the entire event,

please do not hesitate to share this article 🙂

 

Stefan Metzner

 

Down here you find the article as .PDF for review and download

 

 

Palmaz winery

und manchmal ist es eine Geschichte, die es wirklich Wert ist, erzählt zu werden.

November 2013 im Napa. Ich war bei verschiedenen „Wineries“ und wie’s im Golden State so ist, gibt es reichlich beeindruckende Weingüter und viel grossartigen Wein.

Per Zufall bekam ich einen Termin bei Palmaz und ich muss zugeben, dass ich von diesem Weingut noch nie gehört hatte, und wenn es nicht Randy Dunn gewesen wäre, der es empfohlen hat, hätte ich womöglich auf den Termin verzichtet.

Die grossen Namen hat man ja alle zumindest schon mal gehört dachte ich und Palmaz war so gar nicht auf meinem Radar.

Um es vorweg zu nehmen: Es ist eine amerikanische Geschichte und die steingewordene, na ja, oder auch nicht, Inkarnation von „live your dream“!

 

Nun aber von Anfang an:

Die Hagen Winery wurde 1881 gegründet und bekam schon 1889 in Paris eine Silbermedaille, aber der Betrieb überlebte die Prohibition nicht und so fiel die winery in einen Dornröschenschlaf. Achtzig Jahre lang!

Die Familie Palmaz war auf der Suche nach einem Heim im Napa Valley und fand das alte Herrschaftshaus von Henry Hagen und kaufte das Anwesen 1996, zunächst des Hauses wegen und dann ging es Schlag auf Schlag:

Bei den dringend nötigen Renovierungsarbeiten fand die Familie was man als „pure gold“ bezeichnen kann, Pflanzrechte für 60 acres (ca. 26 ha), ein Vermögen wert im Napa !

Die Familie Palmaz entschloss sich, den Weinbau ernsthaft zu betreiben, engagierte Berater, analysierte 4900 Bodenproben, definierte 24 Bodentypen und pflanzte 24 Parzellen Cabernet Sauvignon, mit unterschiedlichen Kombinationen von Unterlagen und Klonen in Höhen von 400 bis 1200 Fuss. In drei kleineren, kühleren Parzellen wurde Chardonnay, Muscat und Riesling gepflanzt.

Eine 0/8/15 Napa Valley Geschichte. Bis die Familie Palmaz entschied, keine Pumpen verwenden zu wollen. Gravitation ist ein modernes Zauberwort in der Kellertechnik.

Die Umsetzung ist nicht so einfach, da es viele Arbeitsschritte gibt und man deswegen auch viel Gefälle braucht. Bei Palmaz ging man das Problem gelinde gesagt „anders“ an. Wer Weinberge vom 400 bis 1200 Fuss hat, dem gehört der Berg!

Also hat man den Weinkeller in den Berg verlegt – aber WIE !

Es wurde der grösste unterirdische Weinkeller der Welt gebaut. Der Dom allein hat einen Aushub von 1300 Kubikmetern Gestein. 20 Meter Durchmesser und 18 Meter hoch mit diversen Logistiktunneln und Wagenradförmigen Lagertunnels für die Fässer.

33000 Quadtratmeter und einer Gesammthöhe von 60 Metern – im Inneren des Berges.

Nun war es tatsächlich möglich, alle Arbeitsschritte rein durch Gravitationsfluss zu bewerkstelligen:

Anlieferung der Trauben die nur Nachts gelesen werden in der obersten „Etage“

Entrappung (100%), ein besonders langer Sortiertisch und dann in die Gärtanks.

Für die 24 Parzellen wurden 24 separat steuerbare Gärtanks in einem rotierenden Karussell gebaut, die einzeln unter den Schacht des Sortiertisches fahren.

Von den Gärtanks in die Presse (der Vorlauf wird gesondert vinifiziert) von der Presse in Sedimentationstanks.

Von diesen in die Barriques. Der aufmerksame Leser ist nun im 5 Stock von Oben gerechnet!

und so sieht das dann auch aus:

 

Foto: Stefan Metzner

 

Weiter geht’s in die Barriques (100% französische Eiche), Lagerebene für das erste Jahr und

später in die tiefer gelegene Lagerebene für die Barriques des 2. Jahres.

Von hier aus in die Abfüllanlage – 7. Stock!

Schematisch sieht das dann so aus:

 

Foto: Palmaz Winery

 

Ein Video und weitere Informationen findet man unter https://www.palmazvineyards.com/winery.cfm

 

Getreu dem Motto,

„wie macht man in der Weinindustrie ein kleines Vermögen ?

Man fängt mit einem Grossen an!“

spricht man bei Palmaz nicht über die Investitionssumme, aber der Fakt, dass die Maschine, die den Tunnel von England nach Frankreich grub nach Kalifornien gebracht wurde, um den Berg auszuhöhlen, spricht für sich.

 

Es werden 5 Weine erzeugt:

Riesling; Chardonnay; und Muscat in sehr geringen Mengen (je $ 55,-) und

Cabernet Sauvignon ($ 145,-). Der fünfte Wein ist ein Selektion der besten Parzellen Cabernet Sauvignon mit dem Namen Gaston, der nur in besonderen Jahren erzeugt wird ($ 180,-).

Die Produktion liegt bei 4000 cases / Jahr (= 48000 Flaschen)

Bei diesen Preisen scheint es als ob der Break even in etwa 2214 erreicht werden könnte, aber Profit steht hier nicht an erster Stelle. Herr Palmaz hat sein Vermögen wo anders verdient. Angenehmer Weise mal nicht in der Finanzwelt.

Der Vertrieb erfolgt ausschliesslich innerhalb der USA (ex cellar) über den eigenen Weinclub, was auch dazu beiträgt, dass die Weine hier nicht bekannt sind.

Die Weingutstouren sind, wie könnte es anders sein, perfekt organisiert und sehr informativ. Die Perfomance von Frau Lasso passt völlig zum Konzept – grossartig!

Ein Weingut „State of the Art“ das es sich unbedingt zu besuchen lohnt!

 

Die Weine

Der 2012er Chardonnay hat eine betonte Fruchtaromatik nach Äpfeln, Birnen und Melonen und buttrige Eichennoten, hat einen dezenten Joghurttouch von der MLF und besticht durch seine frische knackige Säurestruktur. Der Alkohol wirkt etwas warm am Gaumen und der Hall ist lange und ausgewogen.

 

2009 Palmaz CS

dichte primärfruchtige und sehr offenen zugängliche Aromenvielfalt; cassisdominiert.

Dichter Körper, weiches, elegantes Tannin, fast seidig am Gaumen. Warm am Gaumen mit langem Hall, guter Balance (Alkohol etwas wärmend) lange und komplex.

 

2010 Palmaz CS

Komplexe Aromatik mit überströmenden, reifen Rotfruchtaromen und deutlichen Vanille- Rauch- und Würznoten.

Dichte verwobene Struktur, voller Körper mit runden eleganten Tanninen und einer frische, gut eingebundenen Säure.

Intensive Vanille und Butteraromen am Gaumen gepaart mit vielschichtigen Fruchtaromen und komplexer Textur, in sich sehr stimmig und herrlich balanciert. Gute Länge im Abgang und deutliches Reifepotential.

Modern, aromatisch, komplex und sehr präzise.

 

Gaston CS

war leider nicht in der Verkostung

 

Palmaz Vineyards
4029 Hagen Road
Napa, CA 94558

Zwei vertikale Tastings und ein Dinner

Es beginnt mit einer Vertikalen der Lage Doosberg von Peter Jakob Kühn, Rheingau.

Die Lage Doosberg ist mittlerweile zur „Großen Lage” innerhalb der VDP Kalzifikation eingestuft worden.

 Foto: VDP – Rheingau

Die Lage Doosberg umfasst einen leichten Südhang, der den östlichen Rand der Gemarkung von Oestrich bildet. Er präsentiert sich als eine in sich geschlossene, nicht von Tälern oder Bachläufen durchzogene homogene Fläche. Über diese natürliche „schiefe Ebene“ geht ein ständiger Wind, der besonders im Herbst von Vorteil ist, denn er lässt die Feuchtigkeit von Nebel oder Regen abtrocknen, und die Trauben bleiben länger gesund. Das Herzstück der Lage befindet sich an einer kleinen Kuppe, durch die der Weinberg eine zusätzliche westliche Neigung erhält. Im Boden findet man humosen und teilweise etwas tonigen Lößlehm vor, der von kiesigen Ablagerungen durch-zogen wird. Durch die Hangneigung und diese Kiesbänder ist der Wasserhaushalt im Doosberg optimal. (Quelle: VDP)

 

Die Jahrgangsunterschiede sind nur der eine Einfluss auf diese Weine.

Es dauert seine Zeit bis sich die Reben nach der Umstellung auf den biodynamischen Weinbau wieder in Balance befinden und gelernt haben, dass sie jetzt wieder natürlich wachsen können, so Herr Kühn.

Diese Entwicklung im Rebberg sollte in dieser Verkostung auch zu sehen sein.

Es gibt die Jahrgänge 2006 bis 2012.

http://www.weingutpjkuehn.de

  

Anschließend gibt es 11 Jahrgänge von Pierre Usseglio Châteauneuf du Pape, 1999 bis 2012.

Dieses Weingut, 1948 von einem italienischen Auswanderer, Francis Usseglio gegründet wird heute von seinen beiden Söhnen Jean Pierre und Thierry geführt.

Auch heute arbeiten sie noch traditionell, nur mit grossen Holzfässern und einem klassischen Cuvee aus Grenache, Syrah, Mourvedre und Cinsault.

http://www.domainepierreusseglio.fr

  

Menu im Anschluss

Variation von der Foie Gras

 ***

Tartiflette

*** 

Hirschrücken aus dem bayerischen Wald, Trüffelrisotto

 ***

Tarte aux fruits sèche

 

Begleitend gibt es „nicht die üblichen Verdächtigen”, besondere Weine die, obwohl unbekannt, ziemlich gut sind und natürlich die „Reste” der Verkostungen.

  

Beginn                          17:00 Uhr

Ort                                Barestovino, Thierschstr. 35, München

Kontakt                        Stefan Metzner       +49 171 7418140

                                      Le Barestovino        +49 89 23708355

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt. First come, first serve!

Da wir nicht zu wenige Weine haben werden, beginnt die Verkostung gegen 17 Uhr. Die Weinprobe findet in aller Ruhe im Weinkeller des „Barestovino“ statt.

Joel Bousquet wird uns sicherlich, wie immer, gut betreuen.

 

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CDW – 27. September 2013

CDW im Marais Soir

Ricky Asti eröffnete vor nicht ganz einem Jahr das „Marais Soir” im Westend. Als Koch mit langjähriger Erfahrung in Michelin Sterne Restaurants und seinem eigenen Stil zwischen traditioneller italienischer und grosser französischer Küche überzeugt er konstant durch seine Kreatione. und sein handwerkliches Geschick.

Dieses Menu haben wir zusammen erabeitet und speziell auf die Sensorik der Weine abgestimmt.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit Ihnen!

Ricky, Stefan

 

Menu

Zur Begrüßung Champagner
Ein gereifter Champagner aus reinen Grand Cru Lagen
Jean Pernet, Mesnil sur Oger; AOC Grand Cru; MAGNUM

  

Assortiment von Meeresfrüchten
Österreich Meets Deutschland
My Signature Wines von Ferdinand Mayr sind stark limitiert, da esvom Besten nicht so viel gibt. Vom 2010er gibt es nur 50 Flaschen weltweit !
2010 Kaiserwetter Riesling; Ferdinand Mayr; MAGNUM

Das Weingut Laible in Durbach produziert für mich die besten Rieslinge in Baden. Der Lagenwein „Achat“ überzeugte mich auch in diesem Jahrgang
mehr als das grosse Gewächs.
2010 Achat Riesling, Weingut Laible

 

Vielerlei von der Gänseleber
Gänseleber und Süsswein – ein Klassiker und Garant für Hochgenuss!
Gereifte deutsche Süssweine sind weitestgehend verkannt. Hier wird der Beweis erbracht, dass sie grossartig reifen und zu speziellen Gerichten hervorragend harmonieren. ’71 und ’76 sind die besten Jahrgänge für diese Weine.
1976er BA – Deutschland
1971er AL – Deutschland

 

Safranrisotto mit gebratenen Jakobsmuscheln und Fisch (je nach Tagesangebot)
New World gegen Burgund
Nicht nur durch das „Paris Tasting“ haben sich die kalifornischen Weine ins Bewusstsein der Weinwelt katapultiert.

Etienne Sauzet ist zweifelsohne einer der besten Winzer des Burgund. Grosser Erzeuger, Grosse Lage, Grosser Jahrgang – was soll da noch schief gehen?
2009 Puligny Montrachet, Etienne Sauzet

Der deutsche Emigrant Walter Schug produziert Weine im Stil der Alten Welt, die immer und immer wieder ausgezeichnet werden. Dies ist seine beste Selektion – Benchmark – Chardonnay
2005 Heritage Chardonnay, Schug, Carneros MAGNUM

 

Falsche Prinzregententorte mit Trüffeljus
Einer DER Klassiker aus Otto Kochs kreativer Laufbahn. Einzigartig in Zubereitung und Einfallsreichtum! Zubereitet von einem ehemaligen Schüler in Otto Kochs „Le Gourmet“, München

Das Weingut aus Franschoek erzeugt grossartige Weine!
Der 2007er hat unter anderem: Santam Classic Wine Trophy – Gold, Decanter World Wines Awards – Gold, und bei John Platter ****1/2 (von 5 möglichen Sternen) und ist nun am Beginn der Trinkreife
2007 La Motte; Shiraz, Viognier

Dr. John Possingham und Carol Summers betreiben ihr kleines Weingut im Norden des McLaren Vale. Eigentlich wolten sie nur einen Shiraz erzeugen, aber nach dieser Ernte beschlossen Sie, einmalig ein besonderes Label aufzulegen. Zu Recht wie ich meine!
2006 Dr. Johns Shiraz, McLaren Vale

 

US Flank Steak und geschmorte Rinderbäckchen mitSelleriepüree und Gemüse
Ben Glaetzer ist einer der bekanntesten Winemaker in Australien und hat mit Projekten wie dem Anaperenna oder Amon RA für viel Aufsehen gesorgt.
1997, noch vor dem Rummel um seine Person konnte er es auch schon!
1997 Glaetzer Shiraz, McLaren Vale

Ido Lewinsohn, ein begnadeter Önologe, der für die Produktion bei Recanati verantwortlich zeichnet, versuchte sich mit Trauben aus uralten Rebstöcken (nichts ist jünger als 50 Jahre) und machte in der Garage seines Vaters seinen ersten eigenen Wein, und WAS für einen !! Nomen est Omen
2006 Garage de Papa, Ido Lewinsohn

 

Variation von Schokolade mit dunklen Früchten
Die kleine AOC im Roussillon ist berühmt für seine VDM aus Grenache. Immer wieder sensationell, wie sie zu Schokolade harmonieren!
Ein würdiger Abschluss!
Banyuls

 

€ 215 p.P.

 

Marais Soir, München
Parkstrasse (Ecke Schwanthaler Str.)
Beginn 18:30
Preis: € 215 p.P.
Die Plätze sind begrenzt.
Buchungen gelten nur als akzeptiert, wenn Sie bestätigt sind.

 

Wein und Käse

Kein Lebensmittel ist vielfältiger als Wein und kein Nahrungsmittel ist vielfältiger als Käse.

Erleben Sie anhand von Käse und Weinkombinationen das Zusammenspiel von Wein und Speisen und erfahren Sie, wie Sie den richtigen Wein zum Essen auswählen.

  • Weine verkosten und beurteilen
  • Analyse der Speisen 
        (ein System zur Beurteilung von relevanten Eigenschaften von Speisen)
  • Sensorik und Harmonie – Wie und wieso passt das zusammen?
 

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder elena.lechelmayr@volkhardts.de
Kosten Euro 85,00 p. P.

 

Suchen Sie „Ihr“ ganz persönliches Weinseminar für sich, Ihre Freunde oder Kunden ?

Sehen Sie sich das Angebot hier an !!

 

Die Weine Italiens

Italien bietet unterschiedlichste Stilistiken von Weinen. Lernen Sie spritzige Terrassenweine, sommerliche Weissweine, leichte Rotweine aber auch gehaltvolle Weiss- und Rotweine sowie die Klassiker Italiens kennen. Eine Rundreise durch „Oinotria“ mit vielen interessanten Entdeckungen und Klassikern.

  •  Das Weinland Italien
  •  Die Gesetzgebung 
         Was ist eine AOP, DOC oder DOCG und warum gibt es teure IGT Weine?
  •  Die einzelnen Weinbauregionen von A (Abbruzzen) bis Z (eigentlich U wie Umbrien)
  •  Die Vielfalt der autochtonen Rebsorten Italiens
  •  Die Varianten der internationalen Rebsorten in Italien 
 

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder elena.lechelmayr@volkhardts.de
Kosten Euro 75,00 p. P.

 

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La Vente des Vins des Hospices de Beaune

Zum 152. Mal trafen sich am 18.November Weinliebhaber, Händler und Journalisten zur Verkostung des aktuellen Jahrganges der Weine des Hospice de Beaune. 

Dieses Barometer für den aktuellen Burgunderjahrgang ist in Jahren wie 2012 von besonderer Bedeutung.

2012; ein Jahr, das es in sich hatte:

             Ein milder Winter mit frühem Austrieb

            Späte Fröste, die die Triebe beschädigten

            Kalter uns nasser Frühling, vor allem während der Blüte führte zu Millerandage

            enormer Pilzdruck, speziell von echtem und falschem Mehltau,

            über das ganze Jahr

            Stürme und Hagelschäden (speziell in der Gegend von Meursault)

            ein kurzer, heisser Sommer der zu Sonnenbrand führte

doch ein sehr sonniger und milder Herbst machte Vieles wieder wett.

 

Die lichten Trauben hatten schlussendlich keine Fäulniss und reiften perfekt aus, aber die Erntemenge war mit 80% des Durchschnittes auch bedeutend geringer.

Die Vorverkostung im Saal Nicolas war hochprofessionell organisiert und es standen 13 weisse und 30 Rotweine zur Verkostung an.

Im „Hotel de Dieu“ wie das Hospitz auch genannt wird hat man wohl auch einen besonderen Draht zu diesem; Auch wenn es eine gewisse Unsicherheit birgt, Weine vor der malolaktischen Gärung zu verkosten, so lässt sich doch sagen, dass alle Weine von enormer Dichte und Konzentration getragen werden und vor Allem, dass sie blitzsauber sind.

Die Tannine der Rotweine sind durchweg nobel, reif und sehr feinkörnig und die Komplexität lässt sich bei beiden Weinarten jetzt schon kaum mehr verbergen.

Die Weissweine schienen jetzt schon gut balanciert und werden nach dem biologischen Säureabbau teilweise mit geringen Säurewerten zu kämpfen haben.

 

Besonders erwähnenswert sind

            2012 Corton Vergennes; „Paul Chanson“

            Verhaltene Aromatik; Hefelastige Aromen; knackige Säure, enormer Schmelz und fantastische Länge (Potential für 94 MP)

der für günstige 12667 € zugeschlagen wurde

 

            2012 Batard Montrachet; „Dame de Flandres“

            zitronelle Aromen, Voller Körper; deutliche sensorische Süsse, sehr langer

            und balancierter Abgang mit viel Röstaromen (Potential bis 95 MP)

für den 55333 € geboten wurden.

 

            2012 Clos de La Roche „Georges Kritter“

            schon jetzt komplexe Aromen; blitzsauber, viel dicht verwobenes Tannin,

            seidig und elegant; Säure integriert; voluminös , elegant und sehr lange

            am Gaumen (Potential bis 95 MP)

der mit 55667 € einen entsprechenden Prei erziehlte

 

            2012 Mazis Chambertin “ Madeleine Collignon“

            fruchtbeton, vielschichtig, dicht am Gaumen, sehr reifes und

            feinkörniges Tannin; tolle Textur; enorme Länge;

            (mit Potential bis 95 MP)

für 38318 € schon fast ein Schnäppchen.

 

Das Hospice de Beaune besitzt 61 ha Rebfläche und produziert 46 verschiedene Weine. Davon sind 85% im 1er und Grand Cru Bereich.

Daraus entstehen in diesem Jahr 512 Piece (Fässer mit 228 bis 350 Liter) die zur Versteigerung gelangen. Der Käufer erhält seine Weine in Flaschen, sobald der mit dem Ausbau beauftragte Négociant beschliesst, das sie gefüllt werden.

Der Tradition folgend, die Nicolas Rolin Mitte des 15 Jhdts begründete, gehen die Erlöse aus der Auktion nach wie vor in soziale Projekte, hauptsächlich in die medizinische Versorgung Bedürftiger. (http://www.christies.com/the-hospices-wine-auction-en-2635-3.aspx ).

Der Wohltätigkeitscharakter und das soziale Element der Auktion trägt zu höheren Preisen bei, dennoch sieht man hier bereits den Trend für den Jahrgang und der zeigt deutlich nach oben.

 

 Versteigerung im Bospice de Beaune

  

Obwohl es dieses Jahr nur  512 Piece ( 765 in 2011) gab, wurde ein neuer Rekorderlös von 5.909.276 €  (5 402 333 € in 2011) erziehlt.

Die Erlöse bei den Weissweinen stiegen um 18 % und bei den

Rotweinen sogar um 68 %.

 

Die 270000 € die der Ukrainer Igor Iankovskyi für das Piece des Presidents bot waren das zweithöchste Gebot aller Zeiten.

Dieses besondere Fass, in diesem Jahr ein Grand Cru Corton, Cuvée Charlotte Dumay in einem 350 Liter tonneau wurde zu Gunsten der Stiftung (http://www.carlabrunisarkozy.org/en/#) von Carla Bruni-Sarkozy versteigert.

Die Anwesenheit von Frau Bruni – Sarkozy und ihr Versprechen, die Weine ab

200 000 € selbst und ab 250 000 € mit ihrem Mann zu liefern haben die Bieter wohl mit beeinflusst.

Ganz sicherlich war es jedoch auch der Verdienst des Auktionators von Christies der mit Charme und Witz die Gebote nach Oben bewegte.

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Vertikale Rieslingverkostung

Vertikale Rieslingverkostung und aktuelle Weine des Weingutes Clemens Busch zum Menu

Am Samstag. 13. April 2013 kommt Herr Clemens Busch persönlich nach München und wird zunächst eine kommentierte Weinverkostung von 10 Jahrgängen seiner berühmten „Einzellage“ Fahrlay präsentieren.

Im Anschluss kocht Joel Bousquet www.barestovino.de ein Menu zu dem es weitere Weine aus dem Sortiment von Clemens Busch geben wird.

         

 Fahrlay Terrassen
                       2001 bis 2011

und im Anschluss gibt es zum Menu je einen Wein aus den Lagen

  fahrlay
  falkenlay
  rothenpfad
  marienburg

 

Menu

Salat mit lauwarmem Ziegenkäse
2008 Falkenlay

Safranisiertes Risotto mit Jakobsmuscheln
2007 Fahrlay

Poulet de Bresse au Riesling
2009 Rotenpfad GG

Tarte Tatin
2005 Marienburg Beerenauslese

Der Preis liegt bei 169,00 Euro pro Person (inkl. Verkostung, Menu und allem Drum und Dran)

„Möglicherweise“ findet sich ja auch noch der ein oder andere Wein in der Probe !
Da Herr Busch es deutlich bevorzugt, solche Präsentationen im kleinen Kreis durchzuführen, ist die Teilnehmerzahl auf 10 Gäste beschränkt.

 Hier geht’s zur Anmeldung 

 

Weingut Clemens Busch

Mitglied im VDP, biodynamisch zertifiziert und seit Jahren in der Spitze der deutschen Rieslingerzeuger.
Mineralische, dicht gewobene Rieslinge mit lang anhaltendem Geschmack sind das Markenzeichen von Clemens Busch. Seine Weine sind von beeindruckender Reinheit und besitzen große Ausstrahlung und Entwicklungsvermögen.

Das Weingut Clemens Busch findet erste urkundliche Erwähnung schon im Jahr 1802. In den vergangenen Jahren konnte die Betriebsfläche vor allem in den besten Bereichen der Pündericher Marienburg auf nun 15 ha erweitert werden. Somit wurde die Basis für die Weine geschaffen, die den heutigen Ruf des Weingutes begründen. Mit unerschütterlichem Qualitätsstreben und im Einklang mit der Natur werden hier die Weinreben gepflegt, ebenso wie die Böden, auf denen sie wachsen. Der ehemals ausgezeichnete Ruf der nun eher unbekannten Lage Pündericher Marienburg wird so wieder zum Leben erweckt.

Besonders am Herzen liegt uns, die Charaktäre der einzelnen Parzellen, der verschiedenen Böden und Kleinklimata im Wein zur Geltung kommen zu lassen. Seit 1986 arbeiten Rita und Clemens Busch hier nach strengen Kritierien des ökologischen Weinbaus, was sie sich inzwischen auch haben zertifizieren lassen (ecovin). Inzwischen unterstützt der Sohn Florian die Eltern im Familienbetrieb und ist für die Umsetzung der biodynamischen Aspekte verantwortlich.

Das Gutshaus der Familie liegt überaus romantisch direkt am Moselufer, mit Blick auf die Weinberge der Lage Marienburg am gegeüberliegenen Ufer. Der Weinkeller wurde bereits vor über 40 Jahren von Clemens Busch in den hochwasserfreien Teil von Pünderich verlagert. Was im Weinberg beginnt, wird im Keller konsequent fortgesetzt. Eine schonende Traubenverarbeitung, Maischestandzeiten, nur Spontanvergärung, lange Presszeiten bei niedrigem Druck, Klärung ausschließlich durch Sedimentation, und der Verzicht auf jegliche Schönungsmittel erhalten die volle Aromatik des Traubensaftes. Ohne Zugabe von Reinzuchthefen gären die Moste mit Hilfe der natürlichen Hefen aus dem Weinberg über einen Zeitraum von teilweise über zehn Monaten.

Der Ausbau erfolgt größtenteils in den an der Mosel traditionellen Fuderfässern. Das sind Eichenfässer mit einem Fassungsvermögen von ca. 1000 Litern. Die lange Zeit auf der Hefe verleiht den Weinen die nötige Komplexität und Stabilität. Der Most aus jedem einzelnen Weinberg wird dabei separat gehalten um die individuellen Eigenheiten der einzelnen Terroirs, insbesondere der besten Parzellen mit den verschiedenen Schieferböden, besonders hervorheben zu können.Wie so oft nimmt die Lagenabgrenzung keine Rücksicht auf die verschiedenartigen Böden.

Um diesem Mangel zu begegnen, griff Clemens Busch auf alte Parzellenbezeichnungen wie Fahrlay und Falkenlay zurück. Die Fahrlay (bei der Fähre) ist geprägt von blauem, die Falkenlay von grauem Schiefer. Der Rothenpfad erhielt seinen Namen wie nicht anders zu erwarten von dem roten Schiefer. Die besten Weine des Gutes stammen oft von einer Felsterrasse mit über fünfzigjährigen Reben, die auf grauem Schiefer stehen. Der größte Teil der bewirtschafteten Rebfläche von insgesamt ca. 11 ha liegt in der Lage Pündericher Marienburg. Sie umfasst fast den gesamten Hang am gegenüberliegenden Flußufer Pünderichs und ist Richtung Süd bis Südost ausgerichtet. Bis zur neuen Weingesetzgebung in den 70er Jahren bestand diese Lage aus mehreren kleinen Einzellagen. Hier entstehen Weine von einzigartiger Charakteristik und mit großem Potenzial für die Zukunft.

Frankreich

Die berühmtesten Weinbaugebiete der Welt Champagne, Burgund,
Bordeaux, Elsass, Rhône

  • Besonderheiten der Regionen
  • Weinstile und Trends – die teuersten Weine der Welt kommen aus Frankreich,
    der „grande nation des vins“. Das war aber nicht immer so, und auch heute gibt es
    in Frankreich viele exzellente Weine, für die man keinen Großkredit braucht.
  • Eine Reise durch die ganz und die weniger berühmtern Weinbaugebiete
  • Die Weingesetzgebung – Was ist hier erlaubt und wie ist es geregelt
  • Etikettenkunde – Den richtigen Wein in der Weinkarte finden
  • Sensorik Weine verkosten und bewerten

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

 

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder wein@volkhardts.de
Kosten Euro 75,00 p. P.

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Liebe Weinfreunde! 

Am Donnerstag, dem 27.3.2014 findet in München ein aussergewöhnliches Israel Seminar statt.

Herr Ido Lewinsohn, Kultwinzer des „Garage de Papa“, Winemaker von Recanati und angehender Master of Wine hat Spitzenweine aus den verschiedenen Weinbauregionen ausgewählt, wird sie präsentieren und über die Regionen, die Trends und Stile im israelischen Weinbau referieren.

Das Seminar beinhaltet 10 Spitzenweine, ein ausführliches Skript und anschliessend eine Stärkung im Anschluss.

Da einzelne Weine kaum erhältlich sind, ist das Seminar auf 10 Plätze limitiert.

Buchungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Das Seminar wird in Englisch gehalten.
Für die Übersetzung von Fachterminologie stehe ich gerne zur Verfügung.

Termin Do., 27.03.2014, 19:00 Uhr
Ort

Der Weinkeller im
Le Barestovino
Thierschstraße 35
80538 München
+49.89.23 70 83 55
www.barestovino.de

Kosten Euro 85,00 p. P.
Wegen der stark limitierten Plätze bitten wir um Vorkasse.

  HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG 

When I first heard about the second WBIS, Wine Business Innovation Summit,

I just found out that the first has been in the previous year in Brussels.

 

Besides that I had some ?? But even more, quite some ¿¿¿

The special offer price for WSET diploma holders still was at 149 Euro and in combination with ¿?¿?¿ that didn’t sound tempting, at first.

 

Being much into wine and being from Munich, I decided to go there and see what

Faye, Marc and Jens had put up.

 

Fortunately it was in Munich and so I went to experience two full days of getting fantastic seminars on many different subjects about the business of wine, how innovative one can start his own business in wine and meet interesting people from all parts of the industry.

That really was great and worth every second but the best of all at that event was, especially for me, caught in a German business behaviour, the experience of how open everyone shared their ideas and even business models.

 

Quite in the spirit of the first session I attended,

“ New Financing Options & Crowd-Funding Experiences“

where Jan Kennedy started with his presentation and said „share your idea!“

so did Marc Clemens, founder of „Sommelier Prive“.

 

In this exact spirit, all two days went on and experts in their field shared most interesting insights in what looked like niches in the wine market, but isn’t that how that fruit computer guy once started?

 

I can not report about the content of all the seminars given, reaching a span from crowdsourcing, bloggers and their influence, branding, wine clubs, consumer treatment, marketing aspects of brand and place, new packaging, the Chinese market, consumer interaction and many more.

But actually, it wouldn’t even make any sense if I did so.

As this event is all about sharing, the programme and sessions still can be found at http://wbis.eu/programme.

Well, so what ? Right, so what if you also can see all the presenters, get their bio and background, and can look at every single presentation at „Slideshare“ ?

Well, then you see what sharing ideas is all about and WBISs core competence is connecting sharing people.

 

Another point at the programme was the #WBIS Business Award.

Eight start ups presented their business and were judged.

The winner was André Ribeirinhos „Smart wine Glass“, a fantastic idea and a win win solution, giving the consumer a total review of all wines he tasted during an event and the exhibitor the contact of the visitor who liked his wine.

If that, as I do hope, becomes a standard on all wine events, I will save tons of paper and time! Great Job !!

 

Find further informations about the runner up and third place as well as for the

„Smart Wine Glass“ at http://wbis.eu/wbis-business-award/.

 

If you should want to know, who participated at the event, well as you probably guessed, you can find the list at http://wbis.eu/participants/.

 

Besides the two seminar rooms where sessions were held simultaneously, making it hard to decide which one to miss, there were fully catered coffee and lunch breaks and a full dinner at the Augustiner on Saturday evening.

The relaxed atmosphere, great seminars with so much content, great people, being fully taken care of from A to Z, in short the entire WBIS 2014 in Munich to me was an outstanding event and an absolute success.

Having said this, yes it absolutely is worth the money, and yes, I am looking forward to the WBIS 2015, wherever it may be.

 

Finally, if you think of opening a new business in the wine industry, consider talking to some of the speakers of this event.

 

Following the mind set of the entire event,

please do not hesitate to share this article 🙂

 

Stefan Metzner

 

Down here you find the article as .PDF for review and download

 

 

Januar 16, 2014

und manchmal ist es eine Geschichte, die es wirklich Wert ist, erzählt zu werden.

November 2013 im Napa. Ich war bei verschiedenen „Wineries“ und wie’s im Golden State so ist, gibt es reichlich beeindruckende Weingüter und viel grossartigen Wein.

Per Zufall bekam ich einen Termin bei Palmaz und ich muss zugeben, dass ich von diesem Weingut noch nie gehört hatte, und wenn es nicht Randy Dunn gewesen wäre, der es empfohlen hat, hätte ich womöglich auf den Termin verzichtet.

Die grossen Namen hat man ja alle zumindest schon mal gehört dachte ich und Palmaz war so gar nicht auf meinem Radar.

Um es vorweg zu nehmen: Es ist eine amerikanische Geschichte und die steingewordene, na ja, oder auch nicht, Inkarnation von „live your dream“!

 

Nun aber von Anfang an:

Die Hagen Winery wurde 1881 gegründet und bekam schon 1889 in Paris eine Silbermedaille, aber der Betrieb überlebte die Prohibition nicht und so fiel die winery in einen Dornröschenschlaf. Achtzig Jahre lang!

Die Familie Palmaz war auf der Suche nach einem Heim im Napa Valley und fand das alte Herrschaftshaus von Henry Hagen und kaufte das Anwesen 1996, zunächst des Hauses wegen und dann ging es Schlag auf Schlag:

Bei den dringend nötigen Renovierungsarbeiten fand die Familie was man als „pure gold“ bezeichnen kann, Pflanzrechte für 60 acres (ca. 26 ha), ein Vermögen wert im Napa !

Die Familie Palmaz entschloss sich, den Weinbau ernsthaft zu betreiben, engagierte Berater, analysierte 4900 Bodenproben, definierte 24 Bodentypen und pflanzte 24 Parzellen Cabernet Sauvignon, mit unterschiedlichen Kombinationen von Unterlagen und Klonen in Höhen von 400 bis 1200 Fuss. In drei kleineren, kühleren Parzellen wurde Chardonnay, Muscat und Riesling gepflanzt.

Eine 0/8/15 Napa Valley Geschichte. Bis die Familie Palmaz entschied, keine Pumpen verwenden zu wollen. Gravitation ist ein modernes Zauberwort in der Kellertechnik.

Die Umsetzung ist nicht so einfach, da es viele Arbeitsschritte gibt und man deswegen auch viel Gefälle braucht. Bei Palmaz ging man das Problem gelinde gesagt „anders“ an. Wer Weinberge vom 400 bis 1200 Fuss hat, dem gehört der Berg!

Also hat man den Weinkeller in den Berg verlegt – aber WIE !

Es wurde der grösste unterirdische Weinkeller der Welt gebaut. Der Dom allein hat einen Aushub von 1300 Kubikmetern Gestein. 20 Meter Durchmesser und 18 Meter hoch mit diversen Logistiktunneln und Wagenradförmigen Lagertunnels für die Fässer.

33000 Quadtratmeter und einer Gesammthöhe von 60 Metern – im Inneren des Berges.

Nun war es tatsächlich möglich, alle Arbeitsschritte rein durch Gravitationsfluss zu bewerkstelligen:

Anlieferung der Trauben die nur Nachts gelesen werden in der obersten „Etage“

Entrappung (100%), ein besonders langer Sortiertisch und dann in die Gärtanks.

Für die 24 Parzellen wurden 24 separat steuerbare Gärtanks in einem rotierenden Karussell gebaut, die einzeln unter den Schacht des Sortiertisches fahren.

Von den Gärtanks in die Presse (der Vorlauf wird gesondert vinifiziert) von der Presse in Sedimentationstanks.

Von diesen in die Barriques. Der aufmerksame Leser ist nun im 5 Stock von Oben gerechnet!

und so sieht das dann auch aus:

 

Foto: Stefan Metzner

 

Weiter geht’s in die Barriques (100% französische Eiche), Lagerebene für das erste Jahr und

später in die tiefer gelegene Lagerebene für die Barriques des 2. Jahres.

Von hier aus in die Abfüllanlage – 7. Stock!

Schematisch sieht das dann so aus:

 

Foto: Palmaz Winery

 

Ein Video und weitere Informationen findet man unter https://www.palmazvineyards.com/winery.cfm

 

Getreu dem Motto,

„wie macht man in der Weinindustrie ein kleines Vermögen ?

Man fängt mit einem Grossen an!“

spricht man bei Palmaz nicht über die Investitionssumme, aber der Fakt, dass die Maschine, die den Tunnel von England nach Frankreich grub nach Kalifornien gebracht wurde, um den Berg auszuhöhlen, spricht für sich.

 

Es werden 5 Weine erzeugt:

Riesling; Chardonnay; und Muscat in sehr geringen Mengen (je $ 55,-) und

Cabernet Sauvignon ($ 145,-). Der fünfte Wein ist ein Selektion der besten Parzellen Cabernet Sauvignon mit dem Namen Gaston, der nur in besonderen Jahren erzeugt wird ($ 180,-).

Die Produktion liegt bei 4000 cases / Jahr (= 48000 Flaschen)

Bei diesen Preisen scheint es als ob der Break even in etwa 2214 erreicht werden könnte, aber Profit steht hier nicht an erster Stelle. Herr Palmaz hat sein Vermögen wo anders verdient. Angenehmer Weise mal nicht in der Finanzwelt.

Der Vertrieb erfolgt ausschliesslich innerhalb der USA (ex cellar) über den eigenen Weinclub, was auch dazu beiträgt, dass die Weine hier nicht bekannt sind.

Die Weingutstouren sind, wie könnte es anders sein, perfekt organisiert und sehr informativ. Die Perfomance von Frau Lasso passt völlig zum Konzept – grossartig!

Ein Weingut „State of the Art“ das es sich unbedingt zu besuchen lohnt!

 

Die Weine

Der 2012er Chardonnay hat eine betonte Fruchtaromatik nach Äpfeln, Birnen und Melonen und buttrige Eichennoten, hat einen dezenten Joghurttouch von der MLF und besticht durch seine frische knackige Säurestruktur. Der Alkohol wirkt etwas warm am Gaumen und der Hall ist lange und ausgewogen.

 

2009 Palmaz CS

dichte primärfruchtige und sehr offenen zugängliche Aromenvielfalt; cassisdominiert.

Dichter Körper, weiches, elegantes Tannin, fast seidig am Gaumen. Warm am Gaumen mit langem Hall, guter Balance (Alkohol etwas wärmend) lange und komplex.

 

2010 Palmaz CS

Komplexe Aromatik mit überströmenden, reifen Rotfruchtaromen und deutlichen Vanille- Rauch- und Würznoten.

Dichte verwobene Struktur, voller Körper mit runden eleganten Tanninen und einer frische, gut eingebundenen Säure.

Intensive Vanille und Butteraromen am Gaumen gepaart mit vielschichtigen Fruchtaromen und komplexer Textur, in sich sehr stimmig und herrlich balanciert. Gute Länge im Abgang und deutliches Reifepotential.

Modern, aromatisch, komplex und sehr präzise.

 

Gaston CS

war leider nicht in der Verkostung

 

Palmaz Vineyards
4029 Hagen Road
Napa, CA 94558

Es beginnt mit einer Vertikalen der Lage Doosberg von Peter Jakob Kühn, Rheingau.

Die Lage Doosberg ist mittlerweile zur „Großen Lage” innerhalb der VDP Kalzifikation eingestuft worden.

 Foto: VDP – Rheingau

Die Lage Doosberg umfasst einen leichten Südhang, der den östlichen Rand der Gemarkung von Oestrich bildet. Er präsentiert sich als eine in sich geschlossene, nicht von Tälern oder Bachläufen durchzogene homogene Fläche. Über diese natürliche „schiefe Ebene“ geht ein ständiger Wind, der besonders im Herbst von Vorteil ist, denn er lässt die Feuchtigkeit von Nebel oder Regen abtrocknen, und die Trauben bleiben länger gesund. Das Herzstück der Lage befindet sich an einer kleinen Kuppe, durch die der Weinberg eine zusätzliche westliche Neigung erhält. Im Boden findet man humosen und teilweise etwas tonigen Lößlehm vor, der von kiesigen Ablagerungen durch-zogen wird. Durch die Hangneigung und diese Kiesbänder ist der Wasserhaushalt im Doosberg optimal. (Quelle: VDP)

 

Die Jahrgangsunterschiede sind nur der eine Einfluss auf diese Weine.

Es dauert seine Zeit bis sich die Reben nach der Umstellung auf den biodynamischen Weinbau wieder in Balance befinden und gelernt haben, dass sie jetzt wieder natürlich wachsen können, so Herr Kühn.

Diese Entwicklung im Rebberg sollte in dieser Verkostung auch zu sehen sein.

Es gibt die Jahrgänge 2006 bis 2012.

http://www.weingutpjkuehn.de

  

Anschließend gibt es 11 Jahrgänge von Pierre Usseglio Châteauneuf du Pape, 1999 bis 2012.

Dieses Weingut, 1948 von einem italienischen Auswanderer, Francis Usseglio gegründet wird heute von seinen beiden Söhnen Jean Pierre und Thierry geführt.

Auch heute arbeiten sie noch traditionell, nur mit grossen Holzfässern und einem klassischen Cuvee aus Grenache, Syrah, Mourvedre und Cinsault.

http://www.domainepierreusseglio.fr

  

Menu im Anschluss

Variation von der Foie Gras

 ***

Tartiflette

*** 

Hirschrücken aus dem bayerischen Wald, Trüffelrisotto

 ***

Tarte aux fruits sèche

 

Begleitend gibt es „nicht die üblichen Verdächtigen”, besondere Weine die, obwohl unbekannt, ziemlich gut sind und natürlich die „Reste” der Verkostungen.

  

Beginn                          17:00 Uhr

Ort                                Barestovino, Thierschstr. 35, München

Kontakt                        Stefan Metzner       +49 171 7418140

                                      Le Barestovino        +49 89 23708355

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt. First come, first serve!

Da wir nicht zu wenige Weine haben werden, beginnt die Verkostung gegen 17 Uhr. Die Weinprobe findet in aller Ruhe im Weinkeller des „Barestovino“ statt.

Joel Bousquet wird uns sicherlich, wie immer, gut betreuen.

 

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CDW im Marais Soir

Ricky Asti eröffnete vor nicht ganz einem Jahr das „Marais Soir” im Westend. Als Koch mit langjähriger Erfahrung in Michelin Sterne Restaurants und seinem eigenen Stil zwischen traditioneller italienischer und grosser französischer Küche überzeugt er konstant durch seine Kreatione. und sein handwerkliches Geschick.

Dieses Menu haben wir zusammen erabeitet und speziell auf die Sensorik der Weine abgestimmt.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit Ihnen!

Ricky, Stefan

 

Menu

Zur Begrüßung Champagner
Ein gereifter Champagner aus reinen Grand Cru Lagen
Jean Pernet, Mesnil sur Oger; AOC Grand Cru; MAGNUM

  

Assortiment von Meeresfrüchten
Österreich Meets Deutschland
My Signature Wines von Ferdinand Mayr sind stark limitiert, da esvom Besten nicht so viel gibt. Vom 2010er gibt es nur 50 Flaschen weltweit !
2010 Kaiserwetter Riesling; Ferdinand Mayr; MAGNUM

Das Weingut Laible in Durbach produziert für mich die besten Rieslinge in Baden. Der Lagenwein „Achat“ überzeugte mich auch in diesem Jahrgang
mehr als das grosse Gewächs.
2010 Achat Riesling, Weingut Laible

 

Vielerlei von der Gänseleber
Gänseleber und Süsswein – ein Klassiker und Garant für Hochgenuss!
Gereifte deutsche Süssweine sind weitestgehend verkannt. Hier wird der Beweis erbracht, dass sie grossartig reifen und zu speziellen Gerichten hervorragend harmonieren. ’71 und ’76 sind die besten Jahrgänge für diese Weine.
1976er BA – Deutschland
1971er AL – Deutschland

 

Safranrisotto mit gebratenen Jakobsmuscheln und Fisch (je nach Tagesangebot)
New World gegen Burgund
Nicht nur durch das „Paris Tasting“ haben sich die kalifornischen Weine ins Bewusstsein der Weinwelt katapultiert.

Etienne Sauzet ist zweifelsohne einer der besten Winzer des Burgund. Grosser Erzeuger, Grosse Lage, Grosser Jahrgang – was soll da noch schief gehen?
2009 Puligny Montrachet, Etienne Sauzet

Der deutsche Emigrant Walter Schug produziert Weine im Stil der Alten Welt, die immer und immer wieder ausgezeichnet werden. Dies ist seine beste Selektion – Benchmark – Chardonnay
2005 Heritage Chardonnay, Schug, Carneros MAGNUM

 

Falsche Prinzregententorte mit Trüffeljus
Einer DER Klassiker aus Otto Kochs kreativer Laufbahn. Einzigartig in Zubereitung und Einfallsreichtum! Zubereitet von einem ehemaligen Schüler in Otto Kochs „Le Gourmet“, München

Das Weingut aus Franschoek erzeugt grossartige Weine!
Der 2007er hat unter anderem: Santam Classic Wine Trophy – Gold, Decanter World Wines Awards – Gold, und bei John Platter ****1/2 (von 5 möglichen Sternen) und ist nun am Beginn der Trinkreife
2007 La Motte; Shiraz, Viognier

Dr. John Possingham und Carol Summers betreiben ihr kleines Weingut im Norden des McLaren Vale. Eigentlich wolten sie nur einen Shiraz erzeugen, aber nach dieser Ernte beschlossen Sie, einmalig ein besonderes Label aufzulegen. Zu Recht wie ich meine!
2006 Dr. Johns Shiraz, McLaren Vale

 

US Flank Steak und geschmorte Rinderbäckchen mitSelleriepüree und Gemüse
Ben Glaetzer ist einer der bekanntesten Winemaker in Australien und hat mit Projekten wie dem Anaperenna oder Amon RA für viel Aufsehen gesorgt.
1997, noch vor dem Rummel um seine Person konnte er es auch schon!
1997 Glaetzer Shiraz, McLaren Vale

Ido Lewinsohn, ein begnadeter Önologe, der für die Produktion bei Recanati verantwortlich zeichnet, versuchte sich mit Trauben aus uralten Rebstöcken (nichts ist jünger als 50 Jahre) und machte in der Garage seines Vaters seinen ersten eigenen Wein, und WAS für einen !! Nomen est Omen
2006 Garage de Papa, Ido Lewinsohn

 

Variation von Schokolade mit dunklen Früchten
Die kleine AOC im Roussillon ist berühmt für seine VDM aus Grenache. Immer wieder sensationell, wie sie zu Schokolade harmonieren!
Ein würdiger Abschluss!
Banyuls

 

€ 215 p.P.

 

Marais Soir, München
Parkstrasse (Ecke Schwanthaler Str.)
Beginn 18:30
Preis: € 215 p.P.
Die Plätze sind begrenzt.
Buchungen gelten nur als akzeptiert, wenn Sie bestätigt sind.

 

Kein Lebensmittel ist vielfältiger als Wein und kein Nahrungsmittel ist vielfältiger als Käse.

Erleben Sie anhand von Käse und Weinkombinationen das Zusammenspiel von Wein und Speisen und erfahren Sie, wie Sie den richtigen Wein zum Essen auswählen.

  • Weine verkosten und beurteilen
  • Analyse der Speisen 
        (ein System zur Beurteilung von relevanten Eigenschaften von Speisen)
  • Sensorik und Harmonie – Wie und wieso passt das zusammen?
 

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder elena.lechelmayr@volkhardts.de
Kosten Euro 85,00 p. P.

 

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Italien bietet unterschiedlichste Stilistiken von Weinen. Lernen Sie spritzige Terrassenweine, sommerliche Weissweine, leichte Rotweine aber auch gehaltvolle Weiss- und Rotweine sowie die Klassiker Italiens kennen. Eine Rundreise durch „Oinotria“ mit vielen interessanten Entdeckungen und Klassikern.

  •  Das Weinland Italien
  •  Die Gesetzgebung 
         Was ist eine AOP, DOC oder DOCG und warum gibt es teure IGT Weine?
  •  Die einzelnen Weinbauregionen von A (Abbruzzen) bis Z (eigentlich U wie Umbrien)
  •  Die Vielfalt der autochtonen Rebsorten Italiens
  •  Die Varianten der internationalen Rebsorten in Italien 
 

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder elena.lechelmayr@volkhardts.de
Kosten Euro 75,00 p. P.

 

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Zum 152. Mal trafen sich am 18.November Weinliebhaber, Händler und Journalisten zur Verkostung des aktuellen Jahrganges der Weine des Hospice de Beaune. 

Dieses Barometer für den aktuellen Burgunderjahrgang ist in Jahren wie 2012 von besonderer Bedeutung.

2012; ein Jahr, das es in sich hatte:

             Ein milder Winter mit frühem Austrieb

            Späte Fröste, die die Triebe beschädigten

            Kalter uns nasser Frühling, vor allem während der Blüte führte zu Millerandage

            enormer Pilzdruck, speziell von echtem und falschem Mehltau,

            über das ganze Jahr

            Stürme und Hagelschäden (speziell in der Gegend von Meursault)

            ein kurzer, heisser Sommer der zu Sonnenbrand führte

doch ein sehr sonniger und milder Herbst machte Vieles wieder wett.

 

Die lichten Trauben hatten schlussendlich keine Fäulniss und reiften perfekt aus, aber die Erntemenge war mit 80% des Durchschnittes auch bedeutend geringer.

Die Vorverkostung im Saal Nicolas war hochprofessionell organisiert und es standen 13 weisse und 30 Rotweine zur Verkostung an.

Im „Hotel de Dieu“ wie das Hospitz auch genannt wird hat man wohl auch einen besonderen Draht zu diesem; Auch wenn es eine gewisse Unsicherheit birgt, Weine vor der malolaktischen Gärung zu verkosten, so lässt sich doch sagen, dass alle Weine von enormer Dichte und Konzentration getragen werden und vor Allem, dass sie blitzsauber sind.

Die Tannine der Rotweine sind durchweg nobel, reif und sehr feinkörnig und die Komplexität lässt sich bei beiden Weinarten jetzt schon kaum mehr verbergen.

Die Weissweine schienen jetzt schon gut balanciert und werden nach dem biologischen Säureabbau teilweise mit geringen Säurewerten zu kämpfen haben.

 

Besonders erwähnenswert sind

            2012 Corton Vergennes; „Paul Chanson“

            Verhaltene Aromatik; Hefelastige Aromen; knackige Säure, enormer Schmelz und fantastische Länge (Potential für 94 MP)

der für günstige 12667 € zugeschlagen wurde

 

            2012 Batard Montrachet; „Dame de Flandres“

            zitronelle Aromen, Voller Körper; deutliche sensorische Süsse, sehr langer

            und balancierter Abgang mit viel Röstaromen (Potential bis 95 MP)

für den 55333 € geboten wurden.

 

            2012 Clos de La Roche „Georges Kritter“

            schon jetzt komplexe Aromen; blitzsauber, viel dicht verwobenes Tannin,

            seidig und elegant; Säure integriert; voluminös , elegant und sehr lange

            am Gaumen (Potential bis 95 MP)

der mit 55667 € einen entsprechenden Prei erziehlte

 

            2012 Mazis Chambertin “ Madeleine Collignon“

            fruchtbeton, vielschichtig, dicht am Gaumen, sehr reifes und

            feinkörniges Tannin; tolle Textur; enorme Länge;

            (mit Potential bis 95 MP)

für 38318 € schon fast ein Schnäppchen.

 

Das Hospice de Beaune besitzt 61 ha Rebfläche und produziert 46 verschiedene Weine. Davon sind 85% im 1er und Grand Cru Bereich.

Daraus entstehen in diesem Jahr 512 Piece (Fässer mit 228 bis 350 Liter) die zur Versteigerung gelangen. Der Käufer erhält seine Weine in Flaschen, sobald der mit dem Ausbau beauftragte Négociant beschliesst, das sie gefüllt werden.

Der Tradition folgend, die Nicolas Rolin Mitte des 15 Jhdts begründete, gehen die Erlöse aus der Auktion nach wie vor in soziale Projekte, hauptsächlich in die medizinische Versorgung Bedürftiger. (http://www.christies.com/the-hospices-wine-auction-en-2635-3.aspx ).

Der Wohltätigkeitscharakter und das soziale Element der Auktion trägt zu höheren Preisen bei, dennoch sieht man hier bereits den Trend für den Jahrgang und der zeigt deutlich nach oben.

 

 Versteigerung im Bospice de Beaune

  

Obwohl es dieses Jahr nur  512 Piece ( 765 in 2011) gab, wurde ein neuer Rekorderlös von 5.909.276 €  (5 402 333 € in 2011) erziehlt.

Die Erlöse bei den Weissweinen stiegen um 18 % und bei den

Rotweinen sogar um 68 %.

 

Die 270000 € die der Ukrainer Igor Iankovskyi für das Piece des Presidents bot waren das zweithöchste Gebot aller Zeiten.

Dieses besondere Fass, in diesem Jahr ein Grand Cru Corton, Cuvée Charlotte Dumay in einem 350 Liter tonneau wurde zu Gunsten der Stiftung (http://www.carlabrunisarkozy.org/en/#) von Carla Bruni-Sarkozy versteigert.

Die Anwesenheit von Frau Bruni – Sarkozy und ihr Versprechen, die Weine ab

200 000 € selbst und ab 250 000 € mit ihrem Mann zu liefern haben die Bieter wohl mit beeinflusst.

Ganz sicherlich war es jedoch auch der Verdienst des Auktionators von Christies der mit Charme und Witz die Gebote nach Oben bewegte.

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Vertikale Rieslingverkostung und aktuelle Weine des Weingutes Clemens Busch zum Menu

Am Samstag. 13. April 2013 kommt Herr Clemens Busch persönlich nach München und wird zunächst eine kommentierte Weinverkostung von 10 Jahrgängen seiner berühmten „Einzellage“ Fahrlay präsentieren.

Im Anschluss kocht Joel Bousquet www.barestovino.de ein Menu zu dem es weitere Weine aus dem Sortiment von Clemens Busch geben wird.

         

 Fahrlay Terrassen
                       2001 bis 2011

und im Anschluss gibt es zum Menu je einen Wein aus den Lagen

  fahrlay
  falkenlay
  rothenpfad
  marienburg

 

Menu

Salat mit lauwarmem Ziegenkäse
2008 Falkenlay

Safranisiertes Risotto mit Jakobsmuscheln
2007 Fahrlay

Poulet de Bresse au Riesling
2009 Rotenpfad GG

Tarte Tatin
2005 Marienburg Beerenauslese

Der Preis liegt bei 169,00 Euro pro Person (inkl. Verkostung, Menu und allem Drum und Dran)

„Möglicherweise“ findet sich ja auch noch der ein oder andere Wein in der Probe !
Da Herr Busch es deutlich bevorzugt, solche Präsentationen im kleinen Kreis durchzuführen, ist die Teilnehmerzahl auf 10 Gäste beschränkt.

 Hier geht’s zur Anmeldung 

 

Weingut Clemens Busch

Mitglied im VDP, biodynamisch zertifiziert und seit Jahren in der Spitze der deutschen Rieslingerzeuger.
Mineralische, dicht gewobene Rieslinge mit lang anhaltendem Geschmack sind das Markenzeichen von Clemens Busch. Seine Weine sind von beeindruckender Reinheit und besitzen große Ausstrahlung und Entwicklungsvermögen.

Das Weingut Clemens Busch findet erste urkundliche Erwähnung schon im Jahr 1802. In den vergangenen Jahren konnte die Betriebsfläche vor allem in den besten Bereichen der Pündericher Marienburg auf nun 15 ha erweitert werden. Somit wurde die Basis für die Weine geschaffen, die den heutigen Ruf des Weingutes begründen. Mit unerschütterlichem Qualitätsstreben und im Einklang mit der Natur werden hier die Weinreben gepflegt, ebenso wie die Böden, auf denen sie wachsen. Der ehemals ausgezeichnete Ruf der nun eher unbekannten Lage Pündericher Marienburg wird so wieder zum Leben erweckt.

Besonders am Herzen liegt uns, die Charaktäre der einzelnen Parzellen, der verschiedenen Böden und Kleinklimata im Wein zur Geltung kommen zu lassen. Seit 1986 arbeiten Rita und Clemens Busch hier nach strengen Kritierien des ökologischen Weinbaus, was sie sich inzwischen auch haben zertifizieren lassen (ecovin). Inzwischen unterstützt der Sohn Florian die Eltern im Familienbetrieb und ist für die Umsetzung der biodynamischen Aspekte verantwortlich.

Das Gutshaus der Familie liegt überaus romantisch direkt am Moselufer, mit Blick auf die Weinberge der Lage Marienburg am gegeüberliegenen Ufer. Der Weinkeller wurde bereits vor über 40 Jahren von Clemens Busch in den hochwasserfreien Teil von Pünderich verlagert. Was im Weinberg beginnt, wird im Keller konsequent fortgesetzt. Eine schonende Traubenverarbeitung, Maischestandzeiten, nur Spontanvergärung, lange Presszeiten bei niedrigem Druck, Klärung ausschließlich durch Sedimentation, und der Verzicht auf jegliche Schönungsmittel erhalten die volle Aromatik des Traubensaftes. Ohne Zugabe von Reinzuchthefen gären die Moste mit Hilfe der natürlichen Hefen aus dem Weinberg über einen Zeitraum von teilweise über zehn Monaten.

Der Ausbau erfolgt größtenteils in den an der Mosel traditionellen Fuderfässern. Das sind Eichenfässer mit einem Fassungsvermögen von ca. 1000 Litern. Die lange Zeit auf der Hefe verleiht den Weinen die nötige Komplexität und Stabilität. Der Most aus jedem einzelnen Weinberg wird dabei separat gehalten um die individuellen Eigenheiten der einzelnen Terroirs, insbesondere der besten Parzellen mit den verschiedenen Schieferböden, besonders hervorheben zu können.Wie so oft nimmt die Lagenabgrenzung keine Rücksicht auf die verschiedenartigen Böden.

Um diesem Mangel zu begegnen, griff Clemens Busch auf alte Parzellenbezeichnungen wie Fahrlay und Falkenlay zurück. Die Fahrlay (bei der Fähre) ist geprägt von blauem, die Falkenlay von grauem Schiefer. Der Rothenpfad erhielt seinen Namen wie nicht anders zu erwarten von dem roten Schiefer. Die besten Weine des Gutes stammen oft von einer Felsterrasse mit über fünfzigjährigen Reben, die auf grauem Schiefer stehen. Der größte Teil der bewirtschafteten Rebfläche von insgesamt ca. 11 ha liegt in der Lage Pündericher Marienburg. Sie umfasst fast den gesamten Hang am gegenüberliegenden Flußufer Pünderichs und ist Richtung Süd bis Südost ausgerichtet. Bis zur neuen Weingesetzgebung in den 70er Jahren bestand diese Lage aus mehreren kleinen Einzellagen. Hier entstehen Weine von einzigartiger Charakteristik und mit großem Potenzial für die Zukunft.

Februar 5, 2013

Die berühmtesten Weinbaugebiete der Welt Champagne, Burgund,
Bordeaux, Elsass, Rhône

  • Besonderheiten der Regionen
  • Weinstile und Trends – die teuersten Weine der Welt kommen aus Frankreich,
    der „grande nation des vins“. Das war aber nicht immer so, und auch heute gibt es
    in Frankreich viele exzellente Weine, für die man keinen Großkredit braucht.
  • Eine Reise durch die ganz und die weniger berühmtern Weinbaugebiete
  • Die Weingesetzgebung – Was ist hier erlaubt und wie ist es geregelt
  • Etikettenkunde – Den richtigen Wein in der Weinkarte finden
  • Sensorik Weine verkosten und bewerten

Bei allen Seminaren reichen wir ein Pastagericht, Wasser und natürlich auch Weine.

 

Beginn 19:00 Uhr
Ort Volkhardts Wein
Kaflerstrasse 15
81241 München
Buchungen unter +49 89 82921215 
oder wein@volkhardts.de
Kosten Euro 75,00 p. P.

 HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG 

 

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