Sommelier
WSET certified educator
VIA Italian Wine Ambassador

2 Workshops und 1 Seminar; Juli 2016

Liebe Vinophile,

 

im Juli organisiere ich 2 Workshops an zwei aufeinander folgenden Tagen:

 

Seminar

Donnerstag 7.7.2016

Abends: Seminar zu den Grundsätzen der Biodynamie, die Unterschiede zum Biologischen Weinbau und die Grundsätze der Schaumweinherstellung

 

 

Workshop / Seminar I

Freitag, 8.7.2016

bei und mit dem Weingut Lageder, Magreid

zum Thema „Biodynamie im Weinbau“

von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr Uhr

 

und

 

Workshop / Seminar II

Samstag, 9.7.2016

bei und mit der Cantina Ferrari, Tredtodoc

zum Thema „Schaumweine der Extraklasse“

von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

 

 

Ablauf:

 

Donnerstag, 7.7.2016 Anreise (empfohlen)

            Kleines Dinner open table (ungezwungen) mit einer kurzweiligen Einführung zu den beiden Themen,

Grundprinzipien des Weinbaus und der Biodynamie

sowie ein Überblick über Schaumweinproduktionsmethoden

beides referiert von Stefan Metzner.

 

Freitag, 8.7.2016

            09:00 Uhr Beginn im Weingut Lageder, Magreid

 

09:00 Uhr – 11:30 Uhr

            Biodynamie im Weinberg mit Herrn Meissner, Weinbergsmanager und Spezialist für biodynamischen Weinbau (u.a. Universität Geisenheim)

                                    Wie geht es eigentlich

                                    Was wirkt wie

                                    Erfahrungen aus 20 Jahren

                                    Anpassungen über die Zeit

                                    Trends und Versuche

 

BITTE denken Sie an geeignete Kleidung und Schuhwerk.

 

11:30 – 13:00 Uhr Uhr           Light Lunch im „Paradeis“

 

13:00 Uhr – 16:00 Uhr Uhr    Weinkeller mit Herr Pfisterer, Chefönologe des Hauses Lageder

                                    Biodynamie im Keller

                                    Wie wird es umgesetzt

                                    Probleme und Limits in der Kellertechnik

                                    Adaptionen in der Architektur und Konzeption

                                    Verkostung der Weine, insbesondere der „Kometenweine“

 

Nach Ende des Ersten Tages gibt es die Option, zum Fennerberg zu fahren oder in den Weinbergen und Orten der Umgebung zu relaxen.

 

19:00 Uhr        Dinner im Restaurant „Schwarzer Adler“, Kurtatsch,

                        berühmt für seine excellente regionale Küche

                        und die grossartige Weinkarte (Teilnahme freiwillig; bitte um Anmeldung)

 

 

 

 

 

Samstag, 9.7.2016

 

            10:00 Uhr        Beginn auf dem Weingut Ferrari, Trento

 

10:00 Uhr – 12:00 Uhr Uhr    Die Kellertechnik des besten Trentodoc Erzeugers

                                    Wissenswertes über Grund- und Reserveweine, Cuvetierung, Hefen, Autolyse bis hin zu Fülldosagen und dem Zusammenwirken aller Faktoren.

                        Wir werden vom Önologen des Hauses betreut

                        Kennenlernen der Familie Lunelli (Inhaber)

 

Uhrzeit noch nicht sicher: Lunch in den Hügeln

 

Nachmittags: Weinberge und Weinbergsarbeiten

                                    Was ist beim Weinbau für Schaumweine anders

                                    Die Toplagen für Chardonnay und Pinot Noir

                                    Die Herausforderungen der Moderne

                                    Einsichten in die langfristige Planung des Hauses

                                                Seit wann wird an Antworten zum Klimawandel gearbeitet

                                                Was sind die Ergebnisse bis heute

 

Ca. 16:00 Uhr Uhr:     Seminarende

 

 

 

 

Die Idee

 

Infotainment auf höchstem Niveau.

Lernen von Spezialisten in einer entspannten und angenehmen Athmosphäre.

Zeit für Kommunikation und die Kreation einer schönen, nachhaltigen Erinnerung.

 

Die Idee ist es, eine andere Art von Weinreisen zu organisieren.

Anstatt in kurzer Zeit möglichst viele Weingüter zu besuchen, während des Verkostens einen kurzen Marketingvortrag zu hören und zum nächsten Termin zu hasten ist es entspannter und nach meiner Erfahrung auch lehrreicher, sich Zeit zu nehmen und einen Betrieb wirklich gut kennen zu lernen. So versteht man die Ideen, Konzepte und Erfahrungen des Erzeugers, die zum heutigen Erfolg führten und wie die Zukunft gestaltet wird. Ich finde, dass das so erfahrene besser im Gedächtnis bleibt.

 

Natürlich bedarf es dazu der Auswahl von speziellen Betrieben, die eine solche Erfahrung auch ermöglichen, vor allem, weil sie sich ausgesprochen viel Zeit für uns nehmen.

 

Das Weingut Lageder ist „kürzlich“, unter der Leitung des Visionärs Alois Lageder, zu einem der erfolgreichsten Weingüter Italiens geworden. Als einer der Vorreiter des biodynamischen Weinbaus in Italien erzeugt es typische, grossartige Weine.

 

Wir erfahren von den Spezialisten, wie die Arbeiten im Weinberg und Weinkeller zusammen zu diesen wunderbaren Weinen führen, und was darüber hinaus im Weingut stattfindet, so dass wir im Laufe des Besuchs einen Überblick über die holistische Umsetzung der philosophischen Grundeinstellung erhalten.

Im Laufe des Tages werden wir auch Herrn Lageder treffen und können mit ihm spezielle Fragen zur philosophischen Grundidee und der Wirtschaftlichkeit sowie alle anderen Fragen erörtern.

 

Äquivalent werden wir das Schaumweingut der Familie Lunelli besuchen und dort die hohe Kunst der Schaumweinerzeugung mit allen zugehörigen Details, vom Rebberg über die Kellerwirtschaft, Grundweine, Cuvetierung und traditionelle Methode mit allen Finessen kennen lernen. Auch hier werden wir von den jeweiligen Verantwortlichen betreut.

 

 

 

 

 

Organisatorisches:

 

 

Angebot für Profis und unter Vorbehalt.

Die Seminare werden auf Deutsch gehalten oder ins Deutsche übersetzt.

Alle Zeiten sind nur Anhaltspunkte und können sich vor Ort verändern.

 

Die Gruppe wird klein sein, damit Jeder die Maximale Aufmerksamkeit erfährt.

 

Die An- und Abreise erfolgt individuell.

            Ich helfe gerne bei der Bildung von Fahrgemeinschaften

 

Auf Grund des geplanten Abendessens in Kurtatsch empfiehlt sich eine Übernachtung im Ort – auch weil es in Magreid kein Hotel gibt.

 

Der Preis beträgt € 249,- p.P. und beinhaltet die Einführung in die beiden Themen

am 7.7.2016 abends, die beiden Workshops sowie jeweils der Lunch bei oder in den Weingütern.

Die Buchung ist erst nach Erhalt der Buchungsbestätigung gesichert.

Buchungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseinganges berücksichtigt.

 

Die Dinner sind nicht includiert. Bitte melden Sie sich bei Buchung bei mir für eine Platzreservierung an.

 

Für Fragen und Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 

Ich freue mich auf unsere gemeinsame entspannte und lehrreiche Zeit !

 

Bis dahin sende ich weinfrenudliche Grüße,

 

Stefan Metzner

 

 

2016.07. Biodynamie & Schaumwein

Burgundy 2014

2014 Burgundy

 

 

Yes, 2015 will be an outstanding vintage.

however, one must not overlook 2014

 

The 2014 vintage started slow and wet in Burgundy but the climatic situation improved and the long dry and warm autumn allowed for great qualities if vineyard work was accurate and producers took the risk of waiting.

Most reports focus on the fresh and vivid acidity and the great quality of white wines

which is true, but also the reds are worth considering.

In November 2015 I went to a 2014 vintage tasting in Gevrey where 150 wines, from Village to GC level were shown.

In combination with other tastings my conclusion for the 2014 vintage is that it's a true "winemakers" vintage where great wines can be found but some wines did not reflect the quality potential of the site.

So it comes down to the old rule of buying Burgundy wines: know your wines for sure, but even more important, know your producers and how they did in any given vintage.

As it seems a very inhomogeneous vintage, why bother?

Well, quality was very good but the production in 2012 and 2013 was minuscule driving demand and prices. Already now, 2015 is legendary and will supply a regular amount. Asia and the US are booming and many buyers concentrated early on the 2015 vintage.

This lead to a tendency of overlooking the 2014 vintage, especially as in the early stage, press coverage of the vintage was unfriendly.

There is excellent wines from that vintage to be discovered and they will be earlier approachable than those from 2013 or 2015.

Now is the time to get those wines as I am sure, that very soon, Sommeliers and aficionados will discover that overlooked vintage.

Below I add some tasting notes from Gevrey. These northerly vineyards produced very good wines in 2014 giving an idea of what may have been produced further south.

The tasting notes were written at the tasting in Gevrey.

It was not a blind tasting.